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Die fünf Fs des Hundeverhaltens

Dein Hund erschrickt vor etwas und versteift sich völlig. Warum tut er das? Und was genau passiert da? Er demonstriert den Abwehrmechanismus 'Freeze'. Insgesamt gibt es 5 universelle Reaktionen: die 5 Fs.
Kampf und Flucht sind als Hundeverhalten am bekanntesten, die anderen 3 sind weniger bekannt. In diesem Artikel werden wir dir mehr über die 5 Fs des Hundeverhaltens erzählen.

Die 5 F’s in einer Reihe:

  • Kampf - Fight
  • Flucht - Fliehen
  • Freeze - Einfrieren
  • Ohnmacht - Ohnmacht
  • Umherumtollen oder Zappeln – Unruhe

 

Lippen heben

Kampf

Die Kampfreaktion besteht nicht unbedingt darin, den ‘Angreifer’ (eine Person oder einen Hund) tatsächlich anzugreifen. Sie beginnt mit einer Abwehrreaktion, wie z.B. sich versteifen, aus dem Weg gehen, die Lippen hochziehen oder knurren. Wenn der ‘Angreifer’ nicht reagiert, kann sich das Verhalten durch einen Ausfallschritt, Luftsprünge oder Knurren verstärken.
Die eigentliche Eskalation findet statt, wenn tatsächlich gebissen/gekämpft wird.


Flucht

Eine Fluchtreaktion ist nicht unbedingt das Weglaufen. Sie äußert sich auch darin, dass er sich klein macht oder sich hinter einem Möbelstück oder einer Person versteckt. Einem Hund, der sich versteckt, sollte man sich mit besonderer Vorsicht nähern. Vor allem, wenn der betreffende Hund keine andere Möglichkeit zur Flucht hat. Ein solcher’n Hund könnte ausschlagen und ungewollt in die Kampfreaktion schießen.

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Einfrieren

Einfrieren passiert normalerweise nur für eine Sekunde. Die Schreckreaktion ist so intensiv, dass der Hund für einen Moment völlig still steht. Eine extreme Reaktion ist, wenn sie mehrere Sekunden anhält, aber das kommt selten vor. Es ist wichtig, deinem Hund nach einer starken Schreckreaktion etwas Raum zu geben.
Wenn du eine Trainingseinheit machst und dein Hund erstarrt, ist er nicht ungehorsam oder einfach nur stur, er kann sich nur eine Weile nicht bewegen.


Schwäche

Das ist zwar ziemlich selten, aber es kommt vor: Ohnmacht. Menschen können ohnmächtig werden, wenn sie einem hohen Druck mit vielen Emotionen ausgesetzt sind. Bei Hunden ist das nicht anders. Bei Hunden ist es wahrscheinlicher, dass sie völlig erstarren.

Wenn ein Hund tatsächlich ohnmächtig wird, liegt oft eine Grunderkrankung vor.


Bellen mit dem Schwanz zwischen den Beinen


Umherumtollen oder Zappeln

Das Zappeln ist eine sehr häufige Verhaltensäußerung. Hunde, die normalerweise brav und artig sind, werden zu ungehorsamen "Monstern". Sie springen an Menschen hoch, urinieren an die falschen Stellen, werden vor Besuchern völlig hysterisch und tun etwas ganz anderes, als von ihnen verlangt wird. Oft ist es in solchen Momenten extrem schwierig, zu dem Hund durchzudringen. Sie verhalten sich "verrückt" und nutzen diesen Mechanismus, um Stress abzubauen.

Reagieren auf Verhalten

Alle diese Verhaltensweisen erfordern ein gutes Auge und Wissen über deinen eigenen Hund. Manche Ausdrücke sind sehr klein und auch nur für eine sehr kurze Zeit sichtbar. Wenn dein Hund ééeine dieser Reaktionen zeigt, ist es das Beste, wenn du deinen Hund aus der Situation herausnimmst und ihn wieder zur Ruhe kommen lässt. Mach etwas anderes, was dein Hund gut kennt und mag.

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