Wie gut achtest du auf deinen Hund? Siehst du die kleinen Signale oder übst du noch, sie besser zu erkennen? In diesem Blog geht es um die Körpersprache des Hundes und darum, warum gute Beobachtung im Hundetraining so wichtig ist.
Ein Hund kommuniziert mit uns über seinen Körper, deshalb sprechen wir auch von Körpersprache.
Wenn wir unseren Hund während eines Trainings, zum Beispiel beim Balancetraining, gut beobachten und auf seine Körpersprache achten, können wir früh erkennen, wann der Hund uns etwas deutlich machen möchte.
Die Körpersprache des Hundes ist sehr komplex und sollte immer im Zusammenhang betrachtet werden. Damit ist gemeint, dass mehrere Dinge gleichzeitig eine Rolle spielen. Der Hund kann unterschiedliche Signale zeigen, zum Beispiel kalmierende Signale, Stresssignale, drohende Signale und Aggressionssignale. Drohende und aggressive Signale können auftreten, wenn die ersten beiden Signalarten ignoriert werden.
Wenn du eines der oben genannten Signale siehst, bedeutet das nicht automatisch, dass die Übung sofort beendet werden muss. Es ist aber wichtig, dies im Blick zu behalten. Überlege, was ihr gerade gemacht habt oder welche Handlung von dir dazu geführt haben könnte, dass der Hund so reagiert.
Filme die Übung. So kannst du später zurückschauen, wie dein Hund die Übung gemacht hat, aber auch, ob du selbst vielleicht unbewusst etwas getan hast, worauf dein Hund reagiert hat.
Wenn du Videos von eurer Übung machst, kannst du dir alles aus einem anderen Blickwinkel ansehen. Manchmal erkennst du dann Dinge, die dir aus der Nähe nicht immer auffallen oder die du direkt im Moment nicht sehen konntest.