Gutes Beobachten verhindert vieles!
Ein Hund kommuniziert mit uns über seinen Körper – das nennen wir dann auch Körpersprache ;-).
Indem wir unseren Hund während eines (Balance-)Trainings gut beobachten und auf die Körpersprache achten, können wir frühzeitig erkennen, wenn der Hund uns etwas mitteilen möchte.
Was sehen wir dann bei unserem Hund?
Die Körpersprache des Hundes ist sehr komplex und sollte vor allem in Kombination betrachtet werden. Damit meinen wir, dass mehrere Faktoren in der Haltung des Hundes zusammenspielen. Der Hund kann verschiedene Signale geben, wie beruhigende, Stress-, Droh- und Aggressionssignale. Droh- und Aggressionssignale können auftreten, wenn man die ersten beiden Signale ignoriert.

Einige beruhigende- und Stresssignale sind:
Wenn du eines der oben genannten Signale siehst, bedeutet das nicht, dass die Übung sofort beendet werden muss – aber berücksichtige es. Überlege, was ihr gerade gemacht habt oder welche Handlung du ausgeführt hast, sodass der Hund so reagiert.

In welchen Situationen können diese Signale auftreten?
Tipp:
Filme die Übung! So kannst du später nachsehen, wie der Hund sich verhalten hat, aber auch, ob du eventuell unbewusst etwas getan hast, worauf der Hund reagiert hat.
Durch Videos deiner Übung kannst du sie einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Manchmal siehst du dann Dinge, die dir aus der Nähe nicht auffallen.
Möchtest du mehr über die Verwendung von Körpersprache bei Hunden lernen? Einige empfehlenswerte Bücher sind zum Beispiel „Beschwichtigungssignale“ von T. Rugaas oder „Hundesprache ist Körpersprache“ von Sasha Gaus.