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Hunde beobachten: Körpersprache richtig verstehen

Warum ist die Beobachtung der Körpersprache deines Hundes so wichtig?

Beobachten ist lernen

Wie gut achtest du auf deinen Hund? Siehst du die kleinen Signale oder übst du noch, sie besser zu erkennen? In diesem Blog geht es um die Körpersprache des Hundes und darum, warum gute Beobachtung im Hundetraining so wichtig ist.

Gute Beobachtung verhindert viele Probleme

Ein Hund kommuniziert mit uns über seinen Körper, deshalb sprechen wir auch von Körpersprache.

Wenn wir unseren Hund während eines Trainings, zum Beispiel beim Balancetraining, gut beobachten und auf seine Körpersprache achten, können wir früh erkennen, wann der Hund uns etwas deutlich machen möchte.

Was zeigt uns die Körpersprache des Hundes?

Welche Signale sehen wir bei unserem Hund?

Die Körpersprache des Hundes ist sehr komplex und sollte immer im Zusammenhang betrachtet werden. Damit ist gemeint, dass mehrere Dinge gleichzeitig eine Rolle spielen. Der Hund kann unterschiedliche Signale zeigen, zum Beispiel kalmierende Signale, Stresssignale, drohende Signale und Aggressionssignale. Drohende und aggressive Signale können auftreten, wenn die ersten beiden Signalarten ignoriert werden.

Einige kalmierende und Stresssignale beim Hund sind:

  • Kopf oder Blick abwenden
  • Mit der Zunge über Maul oder Nase lecken
  • Erstarren
  • Gähnen
  • Häufiges Schnüffeln
  • Kratzen
  • Zittern
  • Schütteln
  • Beugen

Wenn du eines der oben genannten Signale siehst, bedeutet das nicht automatisch, dass die Übung sofort beendet werden muss. Es ist aber wichtig, dies im Blick zu behalten. Überlege, was ihr gerade gemacht habt oder welche Handlung von dir dazu geführt haben könnte, dass der Hund so reagiert.

In welchen Situationen können diese Signale auftreten?

  • Der Hund hat Stress bei der Übung. Die Übung ist zu schwierig, dauert zu lange oder der Hund hat Angst vor dem Trainingsmaterial.
  • Die Übung ist zu spannend.
  • Der Hund wird müde.
  • Konzentrationsverlust durch Ablenkung, Müdigkeit, Stress usw.
  • Der Hund findet keine angenehme Art oder Haltung für die Übung und kann sie deshalb nicht korrekt ausführen.

Tipps, um deinen Hund im Training besser zu verstehen

Tipp: Filme die Übung

Filme die Übung. So kannst du später zurückschauen, wie dein Hund die Übung gemacht hat, aber auch, ob du selbst vielleicht unbewusst etwas getan hast, worauf dein Hund reagiert hat.

Tipp: Betrachte das Training aus einer anderen Perspektive

Wenn du Videos von eurer Übung machst, kannst du dir alles aus einem anderen Blickwinkel ansehen. Manchmal erkennst du dann Dinge, die dir aus der Nähe nicht immer auffallen oder die du direkt im Moment nicht sehen konntest.

 

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