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Do's und Don'ts beim Ballwerfen

Aufgepasst!!! Gleichzeitig wird ein Ball mit einem großen Zischen von einem Wurfstock geworfen. Der Hund fliegt mit voller Geschwindigkeit hinterher, um den Ball zu apportieren. Du hast das bestimmt schon mal gesehen oder dein Hund liebt es selbst.

 

Aber warum lieben es Hunde, Bällen/Stöcken hinterherzujagen?

Der Jagdinstinkt ist bei Hunden unterschiedlich ausgeprägt. Die Hunde, die auf Sicht jagen, wie Schäferhunde, Terrier und Collies, lieben es oft, Bällen hinterher zu rennen. Das sind normalerweise auch die Hunde, die vom vielen Ballwerfen hyperaktiv werden. Dann musst du wirklich aufpassen.

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Was passiert eigentlich mit dem Hund während der Jagd?

Bei der normalen Jagd gibt es ééeine Beute. Sie flieht ééeinmal und so hat der Hund nur ééeine Chance, die Beute zu fangen. Der Hund und die Beute sehen sich und rennen so schnell sie können. Dieser Sprint ist das Ergebnis einer sehr großen Dosis Adrenalin. Das löst die Kampf-Flucht-Reaktion aus und ermöglicht es ihnen, ihre Beute innerhalb einer Nanosekunde mit voller Geschwindigkeit zu jagen.

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Wenn es schief geht, hat der Hund Pech gehabt. Wird er getroffen, dann ist Fütterungszeit. In beiden Fällen wird sich der Hund beruhigen und der Adrenalinrausch wird sich aus dem Körper verflüchtigen.

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Immer Beute machen!

Im Gegensatz zur Jagd auf lebendes Wild wird ein Ball in 95 % der Fälle gefangen. Das sorgt für einen Siegesrausch. Der Erfolg, den Ball zu fangen und den Besitzer zu loben, wird oft als höchst erfreulich erlebt. Der Hund wird kommen und den Ball öfter und leichter zurückbringen.

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Das Codewort hier ist “1”. Ein Beutetier rennt nicht 20 Mal weg wie ein Ball, der 20 Mal geworfen wird. Der Ball sorgt in diesem Fall 20 Mal für einen Adrenalinstoß. Dann ist es nicht schwer zu verstehen, dass das 20-malige Weglaufen in vollem Tempo, um den Ball zu holen, oft einen Hund garantiert, der total hyper ist. Der immer wieder nach dem Ball fragt, denn viele dieser Hunde kennen keine Bremsen. Sie rennen weiter, bis sie buchstäblich tot umfallen. Also musst du als Besitzer die Bremse für den Hund sein.

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Verletzungen

Einen Ball mit voller Geschwindigkeit zu jagen hat noch andere Nachteile: Es ist sehr verletzungsanfällig. Wegen der hohen Geschwindigkeit ist ein plötzliches Abbremsen nicht möglich. Gegen etwas zu stoßen, darüber zu stolpern oder über den Kopf zu stolpern ist keine Seltenheit.

Der Gedanke, dass dein Hund bei voller Geschwindigkeit einem Ball hinterherjagt, ist nicht ungewöhnlich.

Die Vorstellung, dass dein Hund dadurch schön müde wird, wird anfangs der Fall sein. Später wirst du feststellen, dass du den Ball immer öfter werfen musst, um den Hund müde zu machen. Das ist nur das Trainingsprinzip. Je mehr du übst, desto leichter fällt es ihnen.

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Zusammenfassend

Das Werfen des Balls macht Spaß, aber halte es in Grenzen. Denke an ein Aufwärmen vor dem Werfen eines Balls. Aufgewärmte Muskeln, Bänder und Sehnen sind besser in der Lage, plötzliche Stopps, Drehungen und Beschleunigungen zu verkraften. Nach dem Spiel solltest du auch an das Abkühlen denken. Eine Abkühlung im Wasser oder ein gemütlicher Spaziergang ist angenehm für Hund und Besitzer.

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Wenn dein Hund ein bisschen müde werden muss, gib ihm am besten etwas zum Nachdenken, wie ein Denkspiel oder ein paar Übungen auf einem Balancekissen. Das dauert zwischen 5 und 20 Minuten und dein Hund wird sich riesig freuen, weil er das Spiel oder die Übungen mit dir macht. Danach garantieren wir dir ein schönes ruhiges Nickerchen.

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