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Welcher Hund passt zu mir? Alles, was du wissen musst

Worauf sollte man achten, wenn man einen Hund auswählt?

Ein Hund kann eine wunderbare Bereicherung für dein Leben sein. Bevor du jedoch einen Hund nach Hause holst, ist es wichtig, genau zu überlegen, welcher Hund zu dir passt. Nicht jede Rasse ist für jede Situation geeignet. Eine gut überlegte Wahl verhindert Enttäuschungen für dich & den Hund. In diesem Blog fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen.

1. Lebensstil und Aktivitätsniveau

Die erste Frage lautet: Welcher Hund passt zu meinem Lebensstil?
Bist du sportlich und oft draußen? Dann ist eine energiegeladene Rasse wie der Border Collie oder Australian Shepherd eine gute Wahl. Diese Hunde brauchen viel Bewegung und Beschäftigung. Suchst du hingegen einen ruhigen Familienhund? Dann denke an einen Französischen Bulldog oder Cavalier King Charles Spaniel, sie sind weniger aktiv und vor allem auf Gesellschaft ausgerichtet.

Überlege genau, wie viel Zeit du täglich für Spaziergänge, Training und gemeinsame Aktivitäten aufbringen kannst. Ein Hund ist kein Accessoire, sondern ein soziales Wesen, das Struktur, Bewegung und Aufmerksamkeit benötigt.

2. Wähle einen Hund, der zu deinem Ziel passt

Was möchtest du mit deinem Hund machen?

  • Möchtest du gemeinsam Sport treiben oder joggen?
  • Suchst du einen Hund für Therapie, Schutz oder Familie?
  • Oder soll es vor allem ein Kuschelpartner sein?

Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter, Energie und Begabung.
Ein Border Collie ist sehr intelligent und eignet sich hervorragend für Hundesport.
Ein Cavalier King Charles Spaniel ist anhänglich und liebt es zu kuscheln.

Hast du Kinder oder andere Haustiere? Wähle dann einen Hund, der sozial und tolerant ist.

Bedenke jedoch, dass auch sanfte Hunde Grenzen haben. Es gibt Rassen, die im Allgemeinen gut mit Kindern umgehen, aber jeder Hund kann beißen, wenn er sich bedroht fühlt, Schmerzen hat oder nicht richtig verstanden wird. Daher ist es wichtig, dass Kinder lernen, die Körpersprache eines Hundes zu erkennen und zu respektieren. Eltern bleiben dabei stets verantwortlich für den sicheren Umgang zwischen Kind und Hund.

3. Pflege und Gesundheit verschiedener Rassen

Jeder Hund benötigt Pflege, aber der Aufwand variiert.

  • Hunde mit langem oder dichtem Fell, wie der Golden Retriever, benötigen regelmäßiges Bürsten.
  • Kurzhaarige Rassen benötigen weniger Pflege.



Achte auch auf erbliche Gesundheitsprobleme.

  • Kurzschnäuzige Hunde wie der Mops haben häufiger Atemprobleme.
  • Große Hunde wie die Deutsche Dogge sind anfälliger für Gelenkprobleme.

Wähle immer einen verantwortungsvollen Züchter, der Gesundheit und Wohlbefinden an erste Stelle setzt.
Achte zudem auf die Ernährung, manche Hunde benötigen spezielles Futter. Dies beeinflusst auch deine monatlichen Kosten.

4. Praktische Aspekte zum Nachdenken

  • Lautstärke: Manche Rassen (wie Beagle oder Husky) bellen mehr als andere. Dies ist wichtig, wenn du in einer Wohnung lebst oder Nachbarn hast.
  • Wohnumgebung: Hast du einen Garten oder wohnst du in einer kleinen Wohnung? Ein großer Hund fühlt sich vielleicht in einer kleinen Umgebung nicht wohl.

5. Was kostet ein Hund im Durchschnitt?

Ein Hund kostet Geld – sowohl bei der Anschaffung als auch im Alltag.

Anschaffungspreis:

  • Rassehund über anerkannten Züchter: 800 € bis 2.000 €
  • Tierheimhund: 150 € bis 300 € (oft inklusive Chip, Impfungen, Kastration)

Monatliche Kosten:

  • Futter: 30 € – 80 €
  • Tierarzt: durchschnittlich 200 € – 400 € pro Jahr
  • Hundekrankenversicherung (optional): 10 € – 40 € pro Monat
  • Hundefriseur oder Pflege: je nach Rasse
  • Welpenkurs/Training: 100 € – 250 €
  • Spielzeug, Körbchen, Leine, Betreuung: variabel

Jahresgesamt:
Rechne mit 1.000 € bis 1.500 € pro Jahr, manchmal mehr.

6. Zeit und Aufmerksamkeit

Hast du genug Zeit für einen Hund?
Ein Hund muss mindestens 3 Mal täglich ausgeführt werden, benötigt mentale Herausforderungen, Gesellschaft und Liebe.

Wenn du viel arbeitest oder oft unterwegs bist, ist ein Hund vielleicht nicht die richtige Wahl, es sei denn, du hast Betreuung oder Hilfe organisiert.

7. Rasseeigenschaften und Rassengruppen

Jeder Hund hat einen anderen Charakter. Manche sind selbstständig und wachsam, andere anhänglich und sanft. Lass dich nicht nur vom Aussehen leiten. Ein schöner Hund mit dichtem Fell kann viel Pflege benötigen, also achte auch darauf, was zu deinem Zeit- und Energieaufwand passt.

Du kannst dich auch mit den Rassengruppen beschäftigen. Dies sind Gruppen, in die Hunde nach ihrer ursprünglichen Aufgabe eingeteilt werden:

  • Hütehunde: Intelligent, aktiv, wollen arbeiten, brauchen Herausforderung (z. B. Border Collie)
  • Terrier: Klein, mutig, eigenwillig, graben und jagen gern
  • Begleithunde: Lieb, anhänglich, gerne bei Menschen (z. B. Cavalier)
  • Apportier- & Wasserhunde: Freundlich, "will to please", apportieren und Wasser lieben
  • Schutzhunde: Groß, beschützend, benötigen klare Führung

Wenn du die Rassengruppen beachtest, findest du leichter heraus, welcher Hund zu deinen Wünschen passt.

Zum Schluss

Die Wahl eines Hundes ist eine große, aber schöne Entscheidung. Wenn du im Voraus genau überlegst, wie dein Lebensstil aussieht, welche Ziele du hast und was ein Hund benötigt, triffst du eine Entscheidung, die dich & deinen Hund glücklich macht.

Hast du Fragen oder suchst du nach schönen Aktivitäten für dich und deinen Hund?
Bei Sport & Spiel für Tiere helfen wir dir gerne mit Spieltipps, Bewegung und Spaß für Hunde jeder Rasse.

Sieh dir www.hundesport-alprovi.de an oder kontaktiere uns.



















Ein Hund ist ein Freund fürs Leben – wähle bewusst.

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