Die BTA®-Methode wurde 1995 von Mandy van Gelder (Inhaberin des Hundezentrums WRAF) entwickelt. Sie trainierte damals so viele Hunde intern, dass sie eine eigene Methode entwickeln wollte. Mandy hatte zwei wichtige Anforderungen: Die Methode sollte hundefreundlich sein und der Hund sollte Spaß daran haben. Denn wenn der Hund das Training als positiv erlebt, wird er das gewünschte Verhalten auch zuverlässig wiederholen.
Mandy hat sich viele Jahre intensiv mit der Lebensweise und dem Verhalten von Wölfen beschäftigt. Dabei traten vor allem der Zusammenhalt, die Bindung und die Rangordnung innerhalb des Rudels deutlich hervor – so stark, dass Mandy diese Elemente in ihre Methode integrieren wollte. Dies führte zur Entwicklung der BTA®-Methode, auch Bend-to-Assent-Methode genannt. Die Bedeutung davon ist „sich zur Zustimmung hinbewegen“ oder „Umformen zur Einverständnis“.
Bei der BTA®-Methode lernt der Hund, jeden Reiz – zum Beispiel Hunde, Katzen, Pferde, Fahrradfahrer oder Autos – selbstständig zu melden. Der Hund kommt aus eigenem Antrieb zum Besitzer, meldet den Reiz, indem er seinen Besitzer anschaut, und erhält dann je nach Situation die Erlaubnis oder keine Erlaubnis, sich dem Reiz zu nähern.
Der Unterschied zu anderen Trainingsmethoden besteht darin, dass der Hund bei der BTA®-Methode nicht aktiv zur Aufmerksamkeit aufgefordert wird, sondern lernt, diese von sich aus zu geben.
Vorteile der BTA®-Methode
Die Methode bietet unter anderem die folgenden Vorteile:
Das Ziehen an der Leine gehört endgültig der Vergangenheit an.
Der Hund erhält eine natürliche Aufgabe; er wird aktiv beschäftigt.
Der Hund hat Freude an der Zusammenarbeit und die Bindung zwischen Hund und Besitzer wird dadurch gestärkt.
Der Besitzer hat seinen Hund unter Kontrolle.
Die Methode ist für jedes Alter geeignet.
Man kann bereits mit einem Welpen beginnen, aber auch der ältere Hund hat viel Freude an dieser Methode.
Der Hund versteht die BTA®-Methode in der Regel sehr schnell, da sie für ihn ganz selbstverständlich und natürlich ist. Für den Besitzer bedeutet sie jedoch eine gewisse Umstellung und kann anfangs recht intensiv sein. Doch innerhalb von zwei Wochen lassen sich deutliche Fortschritte erkennen. Und falls es dem Besitzer nicht gelingt, bleibt ein internes Training immer eine hilfreiche Lösung.
Von: Mandy van Gelder – hondencentrumwraf.nl