Sechs Bälle mit verschiedenen Gesichtsbildern und Emotionen
Bevor du mit den Bällen arbeitest, ééist eine Sache sehr wichtig: Luftgefüllte Bälle sind sehr anfällig für Hundezähne. Das ist zum einen eine Einschränkung, aber vor allem eine Herausforderung. Verhindere, dass Hunde in die Bälle beißen. Die Bälle sind ausdrücklich nicht als Spielzeug für den Hund gedacht, sondern als ein Werkzeug, mit dem du Mensch und Hund etwas beibringen kannst.
Ballwurf-ÜbungEinen Ball einander zuzuwerfen, scheint kindlich einfach. Aber ihn gut zu werfen und zu fangen ist eine Kunst, und dann muss der Hund auch noch dranbleiben! Denn genau darum geht es bei dieser Übung: Der Hund muss nichts mit dem Ball machen, er muss nur ruhig bleiben, während ein Ball zugeworfen wird.
Wie fängst du an?
Die Ball-bleiben-über-werfen-Übung beginnt damit, dass ihr euch den Ball in aller Ruhe gegenseitig zuspielt. Stellt euch zu zweit einander gegenüber, während euer Hund neben euch steht. Achte darauf, dass ihr nahe beieinander steht, damit ihr euch den Ball in aller Ruhe abwechselnd zuspielen könnt. Baue es behutsam auf!
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Und dann.... Spielt euch den Ball gegenseitig zu
Kommst du gut zurecht? Dann kannst du dir den Ball gegenseitig zuwerfen und dich dann immer weiter voneinander entfernen. Währenddessen bleiben die Hunde ruhig neben dem Hundeführer: Dabei erzeugt ein ‘sit’ oft die meiste Ruhe beim Hund.
Entscheidend bei diesen Übungen ist der Zeitpunkt der Belohnung:
- Der Hundeführer belohnt den Hund zur gleichen Zeit, in der er den Ball wirft. So lenkst du die Aufmerksamkeit des Hundes vom Ball ab. Du wirfst also mit einer Hand den Ball zu deinem Partner und gibst mit der anderen Hand die (Futter-)Belohnung.
- Der Hundeführer belohnt den Hund beim oder unmittelbar nach dem Fangen des Balls. Achte am Anfang darauf, dass der Hundeführer die (Futter-)Belohnung bereits in der Hand hat, um schnell reagieren zu können.
In beiden Fällen gilt: Belohne nur, wenn der Hund ruhig auf seinem Platz bleibt. Denn du bekommst, was du belohnst.