Lektionsplan: Workout mit dem Ball mit Bändern!
Working mit dem Ball mit Band macht dein Workout nicht nur super bunt, sondern auch sehr abwechslungsreich!

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Berühren mit der Nase

Lasse den Ball am Band vor dem Hund hängen (halte das Band selbst) und bringe dem Hund dann bei, den Ball mit der Nase zu berühren. Falls nötig, bringst du dem Hund bei, dafür zuerst eine Hand zu berühren: Gut, dát ist ‘berühren’! Dann bringst du ihm mit dem Signal ‘berühren’ bei, den Ball zu berühren. Beachte: Der erste Schlag ist hier Gold wert: Fange und belohne den Moment, in dem der Hund den Ball zum ersten Mal neugierig beschnuppert. Die Chancen stehen gut, dass er dieses Verhalten wiederholt, wenn er dafür eine Belohnung bekommt!

Tipp! Beißt der Hund den Ball an oder beißt er ihn? Dann erleichtere die Übung gegebenenfalls, indem du den Ball mit dem Band zunächst so in der Hand (oder in beiden Händen) hältst, dass nur noch ein kleines Stück Oberfläche zum ‘Berühren’ übrig ist.
Berührung mit der Pfote
>Lasse/bringe dem Hund bei, eine Pfote oder ein High Five zu geben: Gut, dát ist ‘Pfote’! Dann kannst du das Signal ‘Pfote’ auf den Ball übertragen. Bringe dem Hund bei, den Bänderball abwechselnd nach links und rechts zu tippen. Das ist ein gutes Workout! Mach diese Übung nicht zu lange, denn das Heben der Pfote (hoch) verlangt dem Hund viel Muskelkraft ab.
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Steuerkugel vorwärts
Hänge den Ball am Band in einen Zaun oder ins Gebüsch und schicke den Hund zum Ball für eine ‘Berührung’. Zuerst aus nächster Nähe, dann über eine zunehmende Entfernung, die du Schritt für Schritt aufbauen kannst. Jetzt hast du einen vorwärts lenkenden Ball! Beachte: Das kann erst gemacht werden, wenn der Hund ruhig gelernt hat, den Ball zu berühren und nicht hineinzubeißen.
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Lerne zu ignorieren
Ballverrückten Hunden kann beigebracht werden, den Ball zu ignorieren. Die Leute denken manchmal, das sei schwierig oder ‘gemein’, aber du hast im täglichen Leben viel mehr von einem Hund mit Aufmerksamkeit und Fokus für den Hundeführer und Selbstkontrolle zu gewinnen als von einem Hund, der unkontrolliert allem hinterher rennt! Bewege den Ball zunächst sanft hin und her und belohne den Hund für seine Ruhe. Zuerst aus der Entfernung, dann aus der Nähe. Steigere langsam die Ablenkung (z. B. die Geschwindigkeit, mit der du den Ball an der Leine bewegst). Gehe nur dann einen Schritt weiter, wenn es gut läuft. Wichtig: Achte darauf, dass der Hund keinen Fehler machen kann und belohne sofort, wenn er zeigt, dass er den Ball in Ruhe lässt. Auf diese Weise lernt der Hund, dass es ihm am meisten bringt, den Ball zu ignorieren.
>Bitte beachten!
Benutze den Bänderball nur als Trainingsmaterial und nur unter Aufsicht. Der Ball ist nicht zum Werfen/Rufen oder für den Hund zum Spielen geeignet. Lass den Hund nicht allein mit dem Bänderball und verhindere, dass er das Material zerstört oder verschluckt.
Lass den Hund nicht allein mit dem Bänderball.
Text: ©JudithLissenbergFotografie: ©Ron Baltus und Judith Lissenberg
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